Auf einer Baustelle konkurrieren viele Funksignale, und Metall sowie Beton dämpfen die Funkstrecke zusätzlich. Wer die typischen Störquellen kennt, kann sie meist mit einfachen Mitteln umgehen, ohne am Gerät selbst etwas zu ändern.
Die Funkstrecke verstehen
Zwischen Fernbedienung und Empfängereinheit muss das Funksignal Hindernisse durchdringen oder umgehen. Metallaufbauten, Ladecontainer, Betonwände und sogar dichte Fahrzeugreihen schwächen das Signal spürbar. Schon wenige Schritte zur Seite mit freier Sichtlinie verbessern die Verbindung oft deutlich.
Andere Funkquellen als Störer
Krane, weitere Funkfernbedienungen und Datenfunk arbeiten auf der Baustelle dicht nebeneinander. Kurzzeitige Aussetzer durch fremde Sender sind möglich, verschwinden aber meist von selbst. Treten Störungen immer am selben Ort auf, lohnt ein Test an anderer Stelle, um die Quelle einzugrenzen.
Wann das Gerät selbst die Ursache ist
Bleibt die Verbindung auch im Freien mit frischen Batterien und freier Sicht schwach, liegt die Ursache im Gerät, häufig an Antenne oder Hochfrequenzteil. Dann hilft keine Standortwahl mehr. Senden Sie die Fernbedienung zur Prüfung ein, wir testen die gesamte Funkstrecke.
Häufige Fragen
Können Handys oder WLAN die ISAR 3 stören?
Starke Sender in unmittelbarer Nähe können kurzzeitig stören, dauerhafte Probleme dadurch sind aber selten. Hartnäckige Störungen haben meist eine andere Ursache, etwa schwache Batterien oder einen Defekt.
Hilft es, näher ans Fahrzeug zu gehen?
Ja, kürzere Distanz und freie Sichtlinie sind die wirksamsten Sofortmaßnahmen. Achten Sie dabei stets auf den sicheren Abstand zum Kippbereich.
Die Störungen treten nur bei laufendem Motor auf, warum?
Elektrische Verbraucher am Fahrzeug können Störsignale erzeugen. Tritt das Problem reproduzierbar auf, sollten Fahrzeugelektrik und Empfängereinheit gemeinsam geprüft werden.
