Die Funkfernbedienung bringt den Bediener aus der Gefahrenzone, das ist ihr größter Sicherheitsgewinn. Damit das so bleibt, gehören ein paar Grundregeln und ein zuverlässig funktionierendes Gerät zusammen. Maßgeblich bleiben immer Handbuch und Unterweisung.
Der richtige Standort des Bedieners
Stellen Sie sich so, dass Sie Ladung, Aufbau und Umfeld vollständig im Blick haben und selbst außerhalb des Kipp- und Schwenkbereichs stehen. Die Funkverbindung gibt Ihnen die Freiheit dazu, nutzen Sie sie. Bedienen Sie die Anlage nie aus einer Position, in der Sie die Bewegung nicht sehen.
Umfeld und Untergrund prüfen
Vor jedem Kippvorgang gilt: keine Personen im Gefahrenbereich, ausreichend Abstand zu Hindernissen und Leitungen, ebener und tragfähiger Untergrund für das Fahrzeug. Die konkreten Vorgaben Ihres Aufbau-Handbuchs und die Unterweisungen Ihres Betriebs haben immer Vorrang.
Warum der Gerätezustand zur Sicherheit gehört
Eine Steuerung mit Wackelkontakt oder trägen Tasten macht Bewegungen unberechenbar, und das ist beim Kippen das Letzte, was Sie brauchen. Setzen Sie nur voll funktionsfähige Geräte ein und lassen Sie auffällige Fernbedienungen prüfen. Ein geprüftes Austauschgerät ist in ein bis drei Werktagen bei Ihnen.
Häufige Fragen
Darf ich mit einer teilweise defekten Fernbedienung weiterarbeiten?
Davon raten wir dringend ab. Unzuverlässige Befehle beim Kippen sind ein Sicherheitsrisiko. Lassen Sie das Gerät prüfen und nutzen Sie übergangsweise die Notbedienung gemäß Handbuch.
Ersetzt dieser Ratgeber die Unterweisung?
Nein. Verbindlich sind das Handbuch Ihres Aufbaus, die Vorgaben des Herstellers und die Unterweisungen Ihres Betriebs. Dieser Ratgeber ergänzt sie nur um Grundregeln.
Trägt die Funkfernbedienung selbst zur Sicherheit bei?
Ja, sie bringt den Bediener aus der unmittelbaren Gefahrenzone und gibt freie Sicht auf den Kippvorgang. Voraussetzung ist ein zuverlässig funktionierendes Gerät.
